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morija70 |
10.05, 15:31 Prüfet alles ... Ich kann nur jedem empfehlen, selbst Literatur zu lesen und nachzuforschen, und sich dann selbst ein Bild zu machen, wer denn nun recht hat, ob überhaupt jemand recht hat, .... . Ich fürchte dass die meisten Teilnehmer dieses Forums seit ihrem Biologieunterricht sich nicht mehr mit diesem Thema beschäftigt haben, und die Lehre aus dem Biologieunterricht (zumindest so wie sie zu meiner Zeit gelehrt wurde, als Wahrheit und als bewiesene Tatsache) wurde definitiv falsifiziert. |
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marlenew |
10.05, 14:18 Dazu fällt mir folgende erheiternde Geschichte ein: In der Bibel wird in der Ausstattung des Jerusalemer Tempels ein heute nicht mehr identifizierbarer Gegenstand beschrieben, der 'ehernes Meer' heisst. Klar ist nur dass er eine kreisförmige Oberfläche hat. Nun wird beschrieben, dass der Umfang des ehernen Meeres dreimal so gross wie sein Durchmesser war, also Pi=3. Nun hat es im 19. Jahrhundert in einem US-Bundesstaat (ich weiss leider nicht mehr in welchem) den Versuch gegeben, Pi=3 als Gesetz festzuschreiben. Zum Glück ist es gelungen die Sache abzubiegen, indem vernünftige Parlamentarier den Antrag zur weiteren Bearbeitung an den Ausschuss für Kanäle und Bewässerung zu verweisen. Dort liegt er heute noch und schimmelt fiedlich vor sich hin. Möge der Kreationismus ein ähnliches Schicksal haben. |
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sepponen |
10.05, 15:00 Das mit Phi=3 hab ich auch schon mal gelesen. Da gibt es auch so eine lustige Aktion über die wörtliche Auslegung der Bibel: http://www.freidenker.at/archiv/jake.pdf |
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arnoschmidt
| 10.05, 15:47 Die Geschichte kenn' ich anders: http://www.zeit.de/stimmts/1997/1997_28_stimmts |
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ignatius |
10.05, 16:43 Viel lustiger ist da die Geschichte, wo einige Fanatiker anhand des Miller-Experiments immer noch vom Nachweis der Entstehung des Lebens sprechen. Hier in diesem Jux-und Tollerei-Forum. |
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sepponen |
10.05, 13:31 In einer SF-Geschichte von R.A.Heinlein war mal folgendes Szenario beschrieben: Die Welt ist erst 6000 Jahre alt, wurde aber von Gott schon mit Fossilien ect. geschaffen, weil er als Spassvogel den Streit zwischen Gläubigen und Wissenschaftlern wollte..... |
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marlenew |
10.05, 14:00 Als Denkmöglichkeit gibts das schon lang Mindestens seit Thomas von Aquin gibt es ähnliche Gedankengänge: Wenn Gott die Welt erst gestern geschaffen hätte mit all den 'Erinnerungsstücken' wäre sie von einer alten Welt nicht zu unterscheiden. Manche Fundamentalisten argumentieren ja auch so, dass Gott eine Welt geschaffen hat, die alt aussieht; aber dann ist Gott ein Dokumentenfälscher und Lügner. |
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joho |
10.05, 10:39 bewiesen?? Ich kann nicht glauben, dass der ORF, der sich ein seriöses Medium nennt, einen Artikel schreibt in dem behauptet wird, dass die Evolutionstheorie BEWIESEN ist. Denn wie das Wort "EvolutionsTHEORIE" schon selbst sagt, ist es eben nur eine Theorie! Und eine Theorie ist ganz einfach nicht bewiesen. Dabei geht es nicht darum, ob Evolution möglich ist oder nicht , aber es ist einfach falsch, die Evolution als undiskutierbares, bewiesenes Faktum darzustellen. Wenn es übrigens einen Beweis für die Evolution gibt (beachte: nicht HINweis, sondern BEweis!), dann würde ich den sehr gerne hören! |
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arnoschmidt
| 10.05, 10:59 Wo steht in dem Beitrag, dass die Evolutionstheorie "bewiesen" ist? Eine Theorie zu beweisen dürfte seit Popper etwas schwierig sein. Die Evolutionstheorie hat sich jedoch seit eineinhalb Jahrhunderten hartnäckigen Versuchen der Falsifizierung widersetzt, was schon sehr für die Theorie spricht. Außerdem gibt es genügend Indizien, die die Theorie stützen. Ich würde sogar sagen, sie ist die am besten belegte biologische Theorie überhaupt. Das "Intelligent Design" hingegen ist nichts als naives, infantiles, religiöses Wunschdenken. |
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sensortimecom
| 10.05, 13:41 Guter Mann, GENAU DANN, wenn sie sich - wie du schreibst - ihrer Falsifizierung hartnäckig WIDERSETZT hat, hat sie KEINEN Anspruch auf WISSENSCHAFTLICHKEIT. Sie ist daher genauso unter "Metaphysik" einzureihen, wie andere Theorien, die keine Experimente zulassen oder beschreiben, mit denen sie sich widerlegen lassen könnten. ET ist eine Ersatzreligion. Bitte sich mit Popper genau befassen, gell. Die Intelligent-Design-Theorie, mit der sich hier die allerwenigsten auseinander gesetzt haben dürften, sucht mittels mathematischer Modelle nach "irreduzierbarer Komplexität" in biologischen Bereichen. Da geht es viel strenger nach wissenschaftlichen Kriterien zu wie in der ET. (Bitte lesen: William Dembski, Michael Behe etc.) |
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marlenew |
10.05, 14:09 THEORIE HEISST IN DEN NATURWISSENSCHAFTEN EIN GUT GESICHERTES SYSTEM VON ANSCHAUUNGEN Wenns nur whrscheinlich ist, heisst es HYPOTHESE. Nur weils bei Goethe heisst 'Grau ist alle Theorie' ist es noch lange kein Hirngespinst wie die kreationistischen Schnapsideen. |
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arnoschmidt
| 10.05, 16:20 @sensortimecom Nur Theorien, die prinzipiell widerlegbar sind, können wissenschaftlich sein. Die Betonung liegt auf "prinzipiell". Ist die Theorie wahr, kann sie empirisch natürlich nie widerlegt werden. Die Evolutionstheorie widersetzt sich ihrer Falsifizierung aber nicht grundsätzlich (im Unterschied zur Metaphysik), sondern weil noch keine Fakten gefunden wurden, die ihr widersprechen (z. B. Fossilfunde in erdgeschichtlich völlig inkompatiblen Sedimenten). Und wenn trotz fast 150jähriger wilder Versuche kreationistischer Kreise keine Widerlegung gelungen ist, so spricht das sehr für die Gültigkeit der Theorie. |
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joho |
10.05, 16:23 @arnoschmidt Glücklicherweise hat der ORF diesen Teil vor kurzem rausgenommen. Ursprünglich hatte es einen Teil im Artikel gegeben der wörtlich so gelautet hat: "Die Evolutionstheorie Darwins ist zwar wissenschaftlich bewiesen, doch halten die meisten Amerikaner an Gott als Schöpfer des Menschen fest. Eine Umfrage ergab, ..." Es gibt übrigens hunderte Argumente und Hinweise, die gegen die Evolution sprechen. Aber es gibt eben genauso keine Beweise FÜR wie GEGEN die Evolutionstheorie. Nur Hinweise. Und solange es keine Beweise gibt, ist es eben - nicht bewiesen! Dass es eine der best belegtesten Theorien überhaupt ist, sagen vielleicht unsere Schulbücher, aber kein ernst zu nehmender Wissenschaftler mehr. Du musst an die Evolution im Endeffekt genauso GLAUBEN, wie an die Schöpfung. Übrigens: Es wird immer wieder behauptet es geht um Schöfungslehre gegen Wissenschaft. In wirklichkeit widerspricht sich nicht Bibel und Wissenschaft, sondern einige Theologen und Wissenschaftler! Es gibt im übrigen eine große Anzahl an Wissenschaftlern, die glauben, was in der Bibel steht! Von infantilem und naivem Wunschdenken zu sprechen, finde ich eine ziemliche Frechheit. Und viele, viele Wissenschaftler, die die Evolutionsthorie vertreten, geben zu, dass sie das nur tun, weil sie ganz einfach an keinen Gott glauben wollen- und die Evolutionsthorie ist ihre einzige Möglichkeit dazu. |
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sensortimecom
| 10.05, 16:25 @marlenew "Gut gesichert" ist eine "Anschauung" (höre ich da nicht auch "Welt-Anschauung raus?) immer nur solange, als diese "Anschauung" vom überwiegenden Teil einer Elite getragen wird. Gäbe es die tatsächliche Möglichkeit der Falsifikation (oder der Beobachtbarkeit, noch deutlicher!), so hätte ich mit der ET kein Problem. Ich würde übrigens fordern, dass beide Seiten aufeinander zu gehen anstatt auf Mord und Brand zu streiten, und auf rein wissenschaftlicher Ebene weiter diskutieren. Es könnte nämlich auch noch eine alternative Theorie kommen, von der weder die einen noch die andern zum gegenwärtigen Zeitpunkt wissen, und die beide Seiten zufrieden stellt. |
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pgriffin |
10.05, 18:30 Beweise fuer die Evultionstheorie oder Falsifikation ist schwierig, da kein Experiment in Echtzeit durchgefuehrt werden kann. Ich glaube grundsaetzlich widerlegen koennte man die ET schon, wenn man zeigen koennte, dass alle Organismen fuer die naechsten 1000 oder 100000 Jahre unveraendert bleiben (genetisch usw.). Das wuerde ja dann eher fuer einen Schoepfer bzw. einmalige Schoepfung sprechen.... |
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marlenew |
10.05, 10:38 Dieser Wahnsinn schwappt ja inzwischen auch schon auf Europa über Diverse fundamentalistische Gruppen (Siehe zB. http://www.wort-und-wissen.de/home.html) propagieren ja auch bei uns diesen Schmarrn. Ich lache zwar auch drüber, halte die Tendenz aber prinzipiell führ gefährlich. |
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joho |
10.05, 10:42 gewagt Mit was für einem Recht nenntst du die Meinung von diesen Leuten einen Wahnsinn und Schmarrn und lachst darüber? Und was ist an der Meinung das gefährliche? |
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sepponen |
10.05, 13:28 @joho wenn ich das Zeug so lese, dann frag ich mich, wieso man nicht die Existenz von Gaskammern leugnen darf, aber die gesamte Geologie schon....... |
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ignatius |
10.05, 13:38 Armer Seppl! Ich wäre schon geneigt, armer Dodel zu sagen. Wenn KZ-Insassen die Existenz von Gaskammern leugneten, dann wär's mir darüber nachzusinnen wohl wert! Dem ist nicht so. Wenn Wissenschafter aufgrund ihrer Forschungen Schöpfungs-gläubig werden und den "Zufall" verwerfen, so kann man die Leugnung der Gaskammern nicht mit Ablehnung einer -> Theorie gleichsetzen. Burschi! So machst Du Dich selbst des Gebrauchs der Nazidiktion schuldig. |
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sepponen |
10.05, 13:44 @ignatius PISA - lesen und das gelesene verstehen sind eben doch nicht das gleiche - gell! |
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marlenew |
10.05, 14:06 @joho Diese Wissenschaftsfeindlichkeit ist ja nur die Spitze vom Eisberg! Wenn diese Leute an die Macht kommen, wird kritisches Denken und Toleranz verboten, im Endeffekt MÜSSEN wir dann unter Androhung von Gewalt (Siehe Ketzerverbrennungen) an eine sechstägige Schöpfung glauben. Konsequent angewandt wird diese Ideologie auch Medizin und Sozialwesen vernichten: Krankheit ist Strafe Gottes und Armut ebenso. Was mit sexuellen Minderheiten geschen wird kann ich mir plastisch vorstellen. |
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ignatius |
10.05, 14:44 ? @Seppl Mist posten und diesen dann selbst verstehen sind auch zwei Paar Schuh' ... Seppl im Original: "wenn ich das Zeug so lese, dann frag ich mich, wieso man nicht die Existenz von Gaskammern leugnen darf, aber die gesamte Geologie schon......." Kommentar siehe oben! Re: Die Geologie leugnen? WELCHE Geologie? Erklär mir die Entstehung von Kohle, der Alpen, des Grand Cannyon, des "beartooth butte", oder der Insel "Susak" bei Losinj aus evolutionistischer Sicht, Du Supergeologe. @marlenew Du verkennst die Parallelen in der Geschichte. G.Bruno oder G.Gallilei sind verfolgt oder verbrannt worden, nicht weil sie Mainstream-konforme Mitläufer und Nachplapperer waren, sondern weil sich die Mehrheit und das Establishment ohne ihnen "sicherer" fühlte. So wagten sie die damals etablierte "Wissenschaft" in Frage zu stellen und die (weit mehr als 150 Jahre) gehegten Lieblingstheorien anhand einfacherer (sic.!) Denkmodelle zu ersetzen. Das führte eben vom ultrakomplexen geozentrischen zum einfachen heliozentrischen Weltbild ;-) Das kannst Du gerne Devolution oder Entropie nennen. Hochachtungsvoll ignatius PS.: Ich brauche keinen GWB oder CCs als Vorkämpfer. GWB ist kein Christ, er ist ein Okkultist. Für unsereinen sind diese weitaus gefährlicher als evolutionsgläubige Scheiterhaufenanzünder. Auch das könnte man aus der Geschichte lernen, daß man Okkultismus/Mystizismus/Staatskirchentum/Selbstmordattentäter nicht mit Christlichem Fundamentalismus gleichsetzt. |
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ignatius |
10.05, 14:50 Einige schöpfungsgläubige (nach Eurer Diktion wissenschaftsfeindliche) Fundamentalisten auf "unserer" Seite: Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Tycho Brahe, Isaac Newton, ... |
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sepponen |
10.05, 15:11 @ignatz Geologie bezog sich auf den Link wort-und-wissen ganz am Anfang. Weiters zählt als Teilbereich zur Geologie wohl auch die Paläonthologie (wir zumindest gerne auf dem Geologieinstitut gelesen). Und im Bereich Paläonthologie geht es dann sehr wohl um Evolution. |
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joho |
10.05, 16:25 @sepponen Die Geologie widerspricht der Schöpfungslehre ja gar nicht! Nur einige Geologen einigen Theologen! Der vergleich mit Gaskammern ist glaub ich ein bissi unglücklich... |
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joho |
10.05, 16:39 @marlenew tschuldigung, aber du glaubst doch nicht allen ernstes, dass das passieren würde, oder? Nur weil jemand an die Schöpfung glaubt, heißt das doch nocht nicht, dass er alle anderen, die das nicht tun, gleich verbrenen will! Woher weisst du denn, was diese Menschen so genau glauben? Woher nimmst du das zB, dass sie behaupten, Armut sei eine Strafe Gottes? Außerdem kannst du doch nicht alle Menschen, die an eine Schöpfung glauben, in einen Topf hauen! In der Bibel steht jedenfalls kein Wort davon, dass Krankheit und Armut immer eine Strafe Gottes ist! Würde mich sehr interessieren, woher dein offensichtliche Feindseligkeit gegen diese Leute kommt. |
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ignatius |
10.05, 16:40 Letzter Versuch, Herr seppl! Zitat: "... gesamte Geologie ..." Nicht PISA lesen und verstehen, sondern den eigenen Mist schreiben und verstehen lernen :o) |
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jedi |
10.05, 17:16 @joho steht in der bibel was vom zollibat? ich will jetzt keine liste machen, aber da finden sich sicher genug beispiele |
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joho |
10.05, 17:42 @jedi Ganz einfach zu beantworten: Nein. Das ist ja genau, was ich meine. Man darf nicht immer das, was die Bibel sagt und die Meinung von gewissen Leuten verwechseln! Die Bibel sagt nix vom Zöllibat, das Zöllibat verlangt nur die kat. Kirche. Genauso widerspricht die Bibel der Wissenschaft ünerhaupt nicht, nur einige Theologen widersprechen Wissenschaftlern und umgekehrt. Wissenschaft und Bibel haben miteinander kein Problem, weil ehrliche Wissenschaft die Schöpfung nicht ausschließt bzw. widerlegt. |
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yomellamo |
10.05, 10:11 evolutionaere algorithmen mit sogenannten evolutionaeren und genetischen algorithmen kann man beim programmieren ganz tolle Dinge anstellen. Eigentlich nimmt man nur die Natur als Vorbild mit ihren Mutationen, sexuellen Rekombinationen und Ihrem Kinder kriegen. Diese Strukturen in den Computer geklopft kann man komplexe Anpassungen sehr effizient ausfuehren. Man stellt die "Fitness" jedes Individuums in der (programmierten) "Umwelt" fest und laesst die besten ueberleben. Je nachdem wie man die "Umwelt" am Computer angelegt hat bekommt man sehr schnell erstaunlich gute Ergebnisse ohne sich selbst Intelligente Gedanken machen zu muessen. Funktioniert vergleichsweise schnell und gut und liefert manchmal erstaunliche Ergebnisse die man sich vorher gar nicht so gedacht hat. Wie im wirklichen Leben halt. |
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joho |
10.05, 10:46 information Find ich ein tolles Experiement! Hast du aber dabei schon mal daran gedacht, dass jemand erst einmal da sein muss, der die nötigen Daten in den Computer eingeben muss, den Computer erfinden musste, die Software entwickeln musste,... "Im wirklichen Leben", so wie du sagst, braucht es diesen Jemand, der die "Daten eingibt" aber nicht?? |
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marlenew |
10.05, 14:26 Lieber joho du gehst am wesentlichen vorbei! Im Computerexperiment entstehen durch ZUFALL sinnvolle Gebilde. Diese Idee wurde aus der Idee der Evolution entwickelt.Da die Ingenieure wohl kaum Zeit haben über geologische Zeiträume zuzuwarten, bleibt ihen halt nichts anderes übrig als zu Simulationen zu greifen. Es ist übrigens charakteristisch für das ganze Kreationistenpack, dass sie immer wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen eine absurde Nebenkampffront aufbauen, die von der Originalargumentation ablenken ("Hast du aber dabei schon mal daran gedacht, dass jemand erst einmal da sein muss, der die nötigen Daten in den Computer eingeben muss, den Computer erfinden musste, die Software entwickeln musste,... "). |
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morija70 |
10.05, 15:10 Nun, Johos Argumentation ist durchaus gerechtfertigt. Nur wenn auch die Algorithmen, Strukturen und die am Computer angelegte "Umwelt" auch von selbst entstehen können, erst dann ist es ein Vergleich zur Entstehung unserer Welt. |
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joho |
10.05, 16:48 @malenew das ist aber ein netter Ausdruck: Kreationistenpack. Also wenn du dich darüber aufregst, dass jemand eine Nebenfront aufbaut, um abzulenken, dann rede bitte erst mal auf einem anständigen Niveau. Übrigens: das hat nichts mit einer Nebenfront zu tun, was ich da gesagt habe. Man kann doch bitteschön nicht über eine Sache diskutieren und dabei die Voraussetzungen und Grundlagen davon einfach nicht beachten! |
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andini |
09.05, 23:42 eine gerichtsverhandlung die sich selbst ad absurdum führt religion und wissenschaft ist keinesfalls ein widerspruch. nur fällt es uns als mensch oft schwer, beides anzunehmen, da wir nicht allwissend sind. und gerade da liegt die problematik. der mensch wird wohl nie in der lage sein, seine existenz lückenlos erklärbar zu machen. als mensch wird man nie zu einer einzigen wahrheit finden. darum ist es auch absurd, die theorie darwins als absolut falsch zu bezeichnen. |
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jedi |
09.05, 21:25 wissenschaft nimmt (im gegensatz zu religiösen vereinen) für sich nicht in anspruch, im besitz der allumfassenden wahrheit zu sein. wissenschaft heisst beobachtungen machen, und diese so gut als möglich zu erklären und überprüfen, mängel suchen UND DANN NACH BESSEREN (!!!) ERKLÄRUNGEN SUCHEN!!!! Das fehlen von etwas (z.b. missing link) beweist genau gar nix! Die "Menschheit" mag sich viel wissen angeiegnet haben, aber noch viel mehr wissen und verständnis fehlt noch, das steht (zumindest für mich) ausser frage. trotz allem: Wenn mir wer eine bessere alternative zu "Darwin" geben kann so nehme ich sie gerne an. Wenn aber wer ernsthaft propagiert Darwin ist nicht haltbar weil man zwischen mensch und affe zuwenige "übergangsfossielen" gefunden hat, oder weil der mensch ja überhaupt besser ist...naja, der besitzt für mich die selbe glaubwürdigkeit wie jemand der mir mit den worten "..armageddon.." an der haustüre ein hefterl und eine mitgliedschaft in einem religiösem verein andrehen will... |
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allgeier |
09.05, 18:50 manchmal kann ich lachen, manchmal nicht, wenn wieder einmal "Darwin" (Name als Symbol) verhandelt wird, mit Vorliebe von Bücherlesern Marke benaja - ein Gespensterbeschwörer: er hat einen Popanz von "Abstammungslehre" erfunden, um etwas zum Bekämpfen zu haben. Einige wenige Stichworte zum aktuellen Stand der Diskussion der Evolution, vor allem punkto zur Bändigung des vielbeschworenen "Zufalls" wären: Energiebilanzen, im Zusammenhang damit Systembrüche, Irreversibilitäten, die gute alte Kybernetik, die Ökologie. Die Beobachtung des Artenwandels ist nur eine triviale Wahrheit, nur ein "Nebenresultat" der Entwicklung der Physik in unserem Kulturkreis. ID? Was ich in der sog. Natur sehem ließe mich einen I.D. als Sadisten erscheinen! Aber ID ist weder Naturwissenschaft noch Theologie, sondern irgendwas zwischen Denkzwang und intellektuellem Hobby (wir müssen in unsere Beobachtungen aufgrund unseres psychischen Strickmusters "Ziele" hineininterpretieren). |
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allgeier |
09.05, 18:52 Vertipper: 2 Was musste ich auch nochmal lesen - man wird müde ;-) |
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allgeier |
09.05, 18:59 @elicon (unten) wichtiger Beitrag. Schulbuchmief ist ja einer der Hauptbestandteile von benajas Gespenst. Macht mich manchmal traurig. |
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benaja |
09.05, 17:12 Leute, ich mache einen konstruktiven Vorschlag, ... ...sonst kommen einige nie aus ihrem Zirkel heraus. Ihr studiert mal alle etwas GAAAAAAANZ Einfaches, nämlich den Elektro-Rotationsmotor des Escherichia coli, und zwar bis in alle heute bestens erforschten und dokumentierten Details. Dazu gehört u.a., dass die Cytoplasma-Membran dicht mit Chemosensoren besetzt ist. Von dort werden Steuersignale an die Motoren übertragen, die ihrerseits die Flagellen in Rotation versetzen. Die Flagellen erzeugen durch Rotation den Vortrieb. Dazu gehört auch das Spannungsgefälle (= Membranpotential), das rund 0,2 V beträgt. Bildlich gesprochen ist die Bakterienzelle eine "0,2 V-Batterie", die den "Super-Nano-Elektromotor" antreiben kann, usw. usf. Nun: Bitte um plausible Erklärung, wie sich dieses (un-?) "intelligent design" durch intelligente oder unitelligente (es macht nichts aus - ich halte beides für Science fiction), spontane Mutationen über lange Zeiträume ENTWICKELT haben soll und wie die mutmaßlichen Vorfahren ausgesehen und gelebt und überlebt haben, aus denen es EVOLVIERT ist. Ich verabschiede mich nun. Schickt mir doch bitte fleißig Eure plausiblen wissenschaftlichen Erklärungen für dieses einfache Bakterium! Danke. Sobald diese vorliegt, nehmen wir etwas weniger Einfaches in Angriff. Freundlichen Gruß, benaja benaja@gmx.at |
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3141 |
09.05, 17:54 Das ist zwar jetzt wieder ironisch und unvernuenftig, aber eigentlich auch nicht fuer benaja bestimmt: <42> Und ich verlange den Beweis dafuer, dass das Universum NICHT aus dem grossen gruenen Arkelanfall entstanden ist und verbleibe bis dahin in Erwartung des Grossen Weissen Taschentuchs. </42> |
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pgriffin |
09.05, 20:54 und nach der Erschaffung der 0.2V Batterie... ...hatte Gott Kopfweh, weil das Verteilen der Chemosensoren so schwierig war! |
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jedi |
09.05, 21:25 wissenschaft nimmt (im gegensatz zu religiösen vereinen) für sich nicht in anspruch, im besitz der allumfassenden wahrheit zu sein. wissenschaft heisst beobachtungen machen, und diese so gut als möglich zu erklären und überprüfen, mängel suchen UND DANN NACH BESSEREN (!!!) ERKLÄRUNGEN SUCHEN!!!! Das fehlen von etwas (z.b. missing link) beweist genau gar nix! Die "Menschheit" mag sich viel wissen angeiegnet haben, aber noch viel mehr wissen und verständnis fehlt noch, das steht (zumindest für mich) ausser frage. trotz allem: Wenn mir wer eine bessere alternative zu "Darwin" geben kann so nehme ich sie gerne an. Wenn aber wer ernsthaft propagiert Darwin ist nicht haltbar weil man zwischen mensch und affe zuwenige "übergangsfossielen" gefunden hat, oder weil der mensch ja überhaupt besser ist...naja, der besitzt für mich die selbe glaubwürdigkeit wie jemand der mir mit den worten "..armageddon.." an der haustüre ein hefterl und eine mitgliedschaft in einem religiösem verein andrehen will... |
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09.05, 18:50 manchmal kann ich lachen, manchmal nicht, wenn wieder einmal "Darwin" (Name als Symbol) verhandelt wird, mit Vorliebe von Bücherlesern Marke benaja - ein Gespensterbeschwörer: er hat einen Popanz von "Abstammungslehre" erfunden, um etwas zum Bekämpfen zu haben. Einige wenige Stichworte zum aktuellen Stand der Diskussion der Evolution, vor allem punkto zur Bändigung des vielbeschworenen "Zufalls" wären: Energiebilanzen, im Zusammenhang damit Systembrüche, Irreversibilitäten, die gute alte Kybernetik, die Ökologie. Die Beobachtung des Artenwandels ist nur eine triviale Wahrheit, nur ein "Nebenresultat" der Entwicklung der Physik in unserem Kulturkreis. ID? Was ich in der sog. Natur sehem ließe mich einen I.D. als Sadisten erscheinen! Aber ID ist weder Naturwissenschaft noch Theologie, sondern irgendwas zwischen Denkzwang und intellektuellem Hobby (wir müssen in unsere Beobachtungen aufgrund unseres psychischen Strickmusters "Ziele" hineininterpretieren). |
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09.05, 18:59 @elicon (unten) wichtiger Beitrag. Schulbuchmief ist ja einer der Hauptbestandteile von benajas Gespenst. Macht mich manchmal traurig. |
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09.05, 17:12 Leute, ich mache einen konstruktiven Vorschlag, ... ...sonst kommen einige nie aus ihrem Zirkel heraus. Ihr studiert mal alle etwas GAAAAAAANZ Einfaches, nämlich den Elektro-Rotationsmotor des Escherichia coli, und zwar bis in alle heute bestens erforschten und dokumentierten Details. Dazu gehört u.a., dass die Cytoplasma-Membran dicht mit Chemosensoren besetzt ist. Von dort werden Steuersignale an die Motoren übertragen, die ihrerseits die Flagellen in Rotation versetzen. Die Flagellen erzeugen durch Rotation den Vortrieb. Dazu gehört auch das Spannungsgefälle (= Membranpotential), das rund 0,2 V beträgt. Bildlich gesprochen ist die Bakterienzelle eine "0,2 V-Batterie", die den "Super-Nano-Elektromotor" antreiben kann, usw. usf. Nun: Bitte um plausible Erklärung, wie sich dieses (un-?) "intelligent design" durch intelligente oder unitelligente (es macht nichts aus - ich halte beides für Science fiction), spontane Mutationen über lange Zeiträume ENTWICKELT haben soll und wie die mutmaßlichen Vorfahren ausgesehen und gelebt und überlebt haben, aus denen es EVOLVIERT ist. Ich verabschiede mich nun. Schickt mir doch bitte fleißig Eure plausiblen wissenschaftlichen Erklärungen für dieses einfache Bakterium! Danke. Sobald diese vorliegt, nehmen wir etwas weniger Einfaches in Angriff. Freundlichen Gruß, benaja benaja@gmx.at |
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pgriffin |
09.05, 20:54 und nach der Erschaffung der 0.2V Batterie... ...hatte Gott Kopfweh, weil das Verteilen der Chemosensoren so schwierig war! |
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elicon |
09.05, 17:09 Das ist für mich nur ein Beispiel dafür, wie schade es ist, die Schule als einen Ort misszuverstehen, wo Kinder möglichst ohne selber zu denken irgendwas nachplappern sollen. Klar kann und soll man vielleicht sogar über Alternativen zur Evolutionsbiologie reden, auch in der Schule. Aber da geht es nicht um Tatsachen, sondern lediglich um unbedarfte Erklärungsmodelle. Den Willen Gottes als Ursache für ein Phänomen herzunehmen mag legitim sein oder nicht. Oft ist es aber einfach nur eine billige Scheinerklärung. Ich bin froh, dass Newton seine Gesetze formuliert hat und sich nicht mit der Erklärung zufriedengegeben hat: der Apfel fallt zu Boden - Warum? No weil Gott des so will. Religion und Wissenschaft sind zwei unvereinbare Felder. Ich bin froh, dass das in Europa (noch) selbstverständlich ist. Leute die das nicht akzeptieren, haben meines Erachtens einfach nur Angst davor, dass ihr simples Weltbild vielleicht doch nicht stimmen könnte. Was wissen wir Menschen schon? |
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andini |
09.05, 23:41 religion und wissenschaft ist keinesfalls ein widerspruch. nur fällt es uns als mensch oft schwer, beides anzunehmen, da wir nicht allwissend sind. und gerade da liegt die problematik. der mensch wird wohl nie in der lage sein, seine existenz lückenlos erklärbar zu machen. als mensch wird man nie zu einer einzigen wahrheit finden. darum ist es auch absurd, die theorie darwins als absolut falsch zu bezeichnen. |
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morija70 |
10.05, 15:29 Religion und Wissenschaft sind meist leider wirklich schwer vereinbar. ECHTER GLAUBE und ECHTE WISSENSCHAFT sind es aber nicht. Archäologie, Geologie, Informatik, Medizin, ... bestätigen die Bibel, sie konnten sie in keiner Weise widerlegen. Religion ist leider großteils eine Erfindung von Menschen und oft schon sehr weit weg von der biblischen Wahrheit. Wissenschaft nimmt für sich in Anspruch, wahr zu sein, hat aber keine Probleme damit sich selbst zu widersprechen (zB. Thermodynamik-Evolution, entweder sind Grundgesetze der Physik falsch, oder die Evolutionslehre, beide sehen sich aber als wissenschaftlich begründet). Leider wird gerade wenn es um die Entstehung der Welt geht Wissenschaft meist nicht in der Form betrieben, dass man von den Fakten ausgeht und daraus folgend Rückschlüsse zieht, sondern dass es als Faktum angesehen wird dass es Gott nicht geben kann und Wissenschaft dazu missbraucht wird dies bestätigen zu sollen. Wenn ich zu einem Arzt gehe, erwarte ich mir dass dieser die Symptome betrachtet und daraus folgend auf meine Krankheit schließt. Wenn der Arzt von vornherein manche Krankheiten ausschließt, weil er persönlich der Meinung ist, dass es zB keine Grippe gibt, wird er in manchen Fällen die Wahrheit nicht herausfinden können. Ich lasse mich gerne wissenschaftlich davon überzeugen, dass Evolution stattgefunden hat. Die Wissenschaft sagt von sich selbst, dass sie (wissenschaftlich) beweisbar ist. Also soll sie diesem Anspruch auch nachkommen. Dies auf eine Schöpfungslehre umzulegen und zu behaupten, dass diese wissenschaftlich bewiesen werden muss, ist einfach Blödsinn, da sie überhaupt nicht den Anspruch darauf erhebt. ABER: Schöpfung widerspricht sich in keinem Punkt, Evolution widerspricht sich in vielen. |
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pgriffin |
09.05, 17:06 Evolutionstheorie ist kein Humbug Evolution ist eine Phaenomen, dass durchaus existiert und wissenschaftlich erfassbar ist. z.b. gibt es eine auf der ganzen Welt verbreitete Fischart, die in verschiedenen Teilen der Erde unterschiedliche Merkmale entwickelt hat - bzw. in einem Fall aehnliche Merkmale unabhaengig mit einem Ozean dazwischen. Evolution passiert immer noch, auch nach der Schoepfung! Ein Argument definitiv gegen die Schoepfungstheorie. ad Fledermaus: Man kann das Nervensystem nicht vom Organismus abkoppeln. Nichts entsteht, was nicht auch vom Organismus genutzt werden kann, d.h. im Fall Fledermaus hat das Nervensystem im Zuge der Entwicklung von zusaetzlicher Sinneswahrnehmung die Hauptrolle gespielt (und hat sihc nicht "angepasst"). |
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sensortimecom
| 09.05, 17:57 Fall Fledermaus "d.h. im Fall Fledermaus hat das Nervensystem im Zuge der Entwicklung von zusaetzlicher Sinneswahrnehmung die Hauptrolle gespielt (und hat sihc nicht "angepasst")." Hallo. Erklär mir das mal. Mit Mutation plus Selektion usw. Exakt. Wissenschaftlich nachprüfbar. Falsifizierbar. Bin gespannt drauf;-) E. B. |
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pgriffin |
09.05, 20:47 wenn... ich das so genau erklaeren koennte, wuerde ich wahrscheinlich einen Artikel zu Nature schicken... Hoeren hat sehr viel mit dem Nervensystem zu tun. Feine Sinneshaaerchen werden von Schallwellen in Schwingung versetzt und Nervenzellen schicken diese Information richtung Gehirn, wo die Information in Schaltkreisen weiterverarbeitet wird (Verstehen von Sprache, Interpretation etc.). Irgendwann wird eine Mutation ermoeglicht haben Ultraschall zu hoeren, dies verschafft den Fledermaeusen einen Vorteil (leichteres Finden von Beute) - also Selektion fuer diese Merkmal. Natuerlich musste auch das Gehirn und alle beteiligten Nervenzellen lernen, diese neue Information richtig zu verarbeiten - bis zu einer so hohen Spezialisierung wie heute, hat es wahrscheinlich einige Zeit gebraucht. Eine Mutation im Genom koennte z.b. zu sehr feinen, langen, krummen, dicken oder wie auch immer gearteten Sinneshaaerchen gefuehrt haben, die das Hoeren von Ultraschall ermoeglichen. Zb. ein Gen, dass das Wachstum von diesen reguliert, oder ein Strukturgen... |
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jim99 |
09.05, 21:27 Aha und die passende Software hat sich auch zufällig entwickelt. Was für ein Glück. |
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sensortimecom
| 09.05, 22:54 Fall Fledermaus; Nr. 2 Über die rezeptorische Verarbeitung der Schallwellen und die Signalanalyse in den Synapsen brauchst du mir nicht viel erzählen. Ich habe darüber sogar eine Patentschrift geschrieben, siehe: www.sensortime.com/time-de.html http://www.sensortime.com/brain-de.html Folgendes: Es gibt bekanntlich (ganz wenige, aber es gibt sie..) Leute, die hören Frequenzen bis an die 30kHz, also Ultraschall. Nehmen wir mal an, es findet sich immer wieder mal ein Sex-Partner für sie, der ebenfalls Ultraschall hört. Chance gering. Sagen wir, ca. 1: 100 000 - Aber, ja, die Möglichkeit besteht. Die Nachkommen hören ebenfalls bis 30 kHz., und mit viel Glück erreicht man bei 1 Million Jahre Züchtung an die 50 kHz. Frage: Wie lange wird es deiner Ansicht nach dauern, bis ihnen Fledermausohren wachsen, sie nur mehr Frequenzen ab 7 Khz aufwärts bis 200 Khz hören können, und ihre Umwelt ausschließlich mittels Echo-Lokation wahrnehmen, indem sie mit dem Mund Ultraschall-Laute aussenden? Übrigens: Wir könnten dieses metaphorische Spielchen ruhig auf alle anderen Arten übertragen. Auch auf solche, die sich wesentlich rascher vermehren als der Mensch. Das Problem bleibt immer das Gleiche. Es gibt KEINE Möglichkeit einer Erklärung auf Basis des bestehenden Wissens. Auch der Darwinismus in all seinen Schattierungen reicht nicht aus. Die Gesetze von Mutation und Selektion, die sehr wohl auf rein mathematisch/logischer Basis ihre Berechtigung haben, reichen NIEMALS aus. Erich B. |
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kiwi73 |
09.05, 17:02 Wäre ich unentschieden, was ich glauben sollte,... dann müsste ich nach der Lektüre der Postings die Evolutionstheorie favorisieren. Warum? Ich werde immer misstrauisch, wenn jemand in jedem Posting schreibt: "Das ist ein empirischer Fakt." Ausserdem fällt es meinem (evolvierten oder designten) Hirn leichter, mir einen selbst regulierenden Mechanismus vorzustellen als eine wie auch immer geartete "Intelligenz", die da irgendwo hineinpfuscht. Was ich mir dann überhaupt nicht mehr vorstellen könnte, wäre die Frage, wie denn dann diese Intelligenz entstanden sei. Ich glaube, es ist einfacher, mit vorhandenen Mitteln zu erklären suchen, was wir vor Augen haben, als alles, was unsere Vorstellungskraft übersteigt, auf irgend etwas/jemanden(?) abzuwälzen, das/den zu erklären ganz und gar unmöglich ist. (Was ja immer schon das bequemste Argument war um jemanden mundtot zu machen: Ihr kapiert's eh nicht, DER-DA-OBEN wars, und Dir steht es gar nicht zu, da überhaupt mit zu reden...) Wenn sich ein Gegenstand - hier also die "Höhere Intelligenz" ohnehin jeder Diskussion entzieht, erübrigt sich eigentlich auch die Diskussion als völlig ungeeignete Kommunikationsform. Ich verstehe also nicht, warum die Design-Anhänger überhaupt diskutieren... Und ich geb's jetzt auch auf. Schönen Abend noch! |
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benaja |
09.05, 17:15 >jim99 Richtig! Ich stimme Dir uneingeschränkt zu! |
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lugh |
09.05, 16:36 @jim99 jim99 | 09.05, 16:30 Was ich oder sonst jemand *will*, ist in diesem Zusammenhang völlig unwichtig so unwichtig ist das nicht, weil die Christliche Rechte in der Schulbehörde in Kansas will genau das: dass die Schöpfungstheorie in Biologie zumindest gleichrangig gelehrt wird. Und wenn diese Idiotie z.B. nach Massachusetts kommt und meine Kinder das vorgesetzt bekommen, dann ist mir das nicht so wurscht. |
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jim99 |
09.05, 17:11 Ja ok, das ist das andere Extrem, das befürworte ich auch nicht. Ich halte beides für Glauben, und so sollte man es auch in der Schule darstellen. |
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lugh |
09.05, 16:27 Benaja, irgendwann musst uns Deppen erklären, wie all diese Systeme dann entstanden sind, wie z.B. das Nervensystem der Fledermaus. Hat das wer irgendwann einmal einen Ballen braungrauer Haut und Fell aufblasen wie einen Luftballon und gesagt: "Nun sei, und du sollst Fledermaus genannt werden" ? |
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benaja |
09.05, 16:39 Jetzt bringst Du aber .... ...das Thema von der Naturwissenschaft erst recht auf das Gebiet der Naturphilosophie. Um das geht es hier gar nicht, sondern um die Frage, ob den Baukonzepten der Biosphäre ein intelligenter INFORMATIONS-Input zugrunde liegt, DER NICHT IN DER MATERIE SELBST ENTHALTEN IST, und daher von außen "aufoktroyiert" sein muss, weil Materie an sich nicht intelligent ist, sondern - sich selbst überlassen - dem Zustand höherer Entropie zustrebt, also Unordnung - und zwar je länger, desto schlimmer. Wenn das einmal ehrlich zugegeben wird, dann können wir naturphilosophisch über Ursprünge, Herkunftsfragen oder was auch sonst spekulieren. Das hat aber nichts mit empirischer Wissenschaft zu tun. |
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lugh |
09.05, 16:45 Tolle Worte, Aussage gleich null |
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benaja |
09.05, 16:54 Du hast recht, ... ...zur Frage der Entstehung keine naturwissenschaftliche Aussage. Das musst Du zur Kenntnis nehmen. Ich mache ja nicht den gleichen Fehler wie die E-Theoretiker, denen ich genau diesen Punkt vorhalte, dass sie Naturwissenschaft mit Naturphilosophie amalgamieren, statt dies in Ursprungsfragen sauber auseinanderzuhalten. |
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djfamc |
09.05, 16:22 Kann bitte mal jemand von den Intelligent Design-Vertretern erklären, wieso es sich bei "Intelligent Design" um eine wissenschaftliche Theorie handeln sollte? Zwei Hinweise dazu: 1. Nicht jedes, eventuell in sich geschlossenes Gedankengebäude ist eine wissenschaftliche Theorie. 2. Beachte: http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkelschluss Erst dann ist eine weitere Diskussion sinnvoll, ob sowas an Schulen unterrichtet werden sollte. |
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benaja |
09.05, 16:32 Das ist überhaupt keine Theorie, ... ...das ist ein empirisches Faktum. Der Biosphäre liegen intelligente Konzepte zugrunde (Information). Wer das in Abrede stellt, versteht nichts von Informationswissenschaft, und seinen Hausverstand hat er auch nicht dabei. Das Zirkelschluss-Argument liegt ganz bei den E-Theoretikern. "Bewiesen" wird nur, was vorher vorausgesetzt wurde (Verwandtschaft, Radiouhren u.a.) Noch schlimmer: Ihre Erklärungen sind allen Ernstes voll von unfassbaren Tautologien wie: "Die Evolution entwickelte..." :-) |
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lugh |
09.05, 16:41 Bitte, benaja, gib uns doch ein Beispiel wie was aus Information entstanden ist. Z.B. das von dir genannte Nervensystem der Fledermaus. Was für eine Info? |
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gay2k |
09.05, 16:41 ok, dann erklär mir bitte, was du unter "information" verstehst. nur weil ein system funktioniert bedeutet es ja nicht, dass es auch gesteuert sein muss, funktionierende ökosysteme regeln sich doch auch von alleine....auch der freien marktwirtschaft liegt kein intelligentes konzept zugrunde und trotzdem regelt sie sich selbst. |
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elicon |
09.05, 17:02 benaja, du wirst in keinem wissenschaftlichen Artikel die Formulierung "die Evolution entwickelte..." finden. Das kommt nur in GEO, PM und ähnlichen Mistmagazinen vor, damit Otto Normalverbraucher die Illusion bekommen, Wissenschaft zu verstehen. Dies ist kein Problem der Wissenschaft, sondern der falschen populärwissenschaftlichen Terminologien. Ad 2: es gibt in der Wissenschaft keine Tatsachen und keine Fakten. Jede wissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein, alles andere (Intelligent Design, Kreationismus) ist schlichtweg unwissenschaftlich. Das ist Konsens spätestens seit Popper in allen Sparten der Wissenschaften. |
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benaja |
09.05, 17:18 Die ET ist eben nicht falsifizierbar, ... ...wie Du hier sehen kannst. Es wie in der Religion. Sie ist eben eine Quasireligion. |
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elicon |
10.05, 13:35 sie ist falsifizierbar. definitiv. wird auch regelmässig versucht zu falsifizieren, von den evolutionstheoretikern selbst. andere haben davon ja eh keine ahnung. setz dich mal mit lynn margulis darwinismuskritik auseinander (stichwort gaia-theorie, stichwort endosymbiose). bzw. aktuelles zur epigenese. zum glück gibt es auch konstruktive kritik jenseits des kreationismus. |
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masterofdesaster | 09.05, 16:17 nach solchen aktionen soll noch irgendwer die amis ernst nehmen? demnächst erklären sie dann auch noch die erde zum mittelpunkt des universums und die erde ist eine scheibe und wenn man nicht aufpasst plumpst man runter. |
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