DOKUMENTATION ÜBER SENSOR TIMING 

Ereignisse, Projekte, F & E: 1978 bis 2007

+++ und über Patentdiebstahl - bei dem es

um internationalen Schaden in Milliarden-

Höhe geht !!!

 

Wie besserer Patentschutz auf E-Hardware (statt auf

Software!) von Reitstallbesitzern, besoffenen Fonds-

und Agenturen-Chefs, Polit-Idioten, Kriminellen und

Hochstaplern für alle Zeiten kaputt gemacht wurde..

 

http://www.sensortime.com/SRCT1979-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1980-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1981-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1982-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1982-2.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1983-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1984-1.htm

http://www.sensortime.com/SRCT1985-1.htm -> der Überhammer!

http://www.sensortime.com/SRCT1985-2.htm -> die Rieder & Schwaiger-Tragödie*

http://www.sensortime.com/SRCT1985-3.htm -> das sonderbare Patent der Herren Udo Proksch und Rudi Wein

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1986-1.htm

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1986-2.htm

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1987-1.htm

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1987-2.htm

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1988.htm

http://www.sensortime.com/SensorTiming_1989.htm

 

*Anm.:  auch 15 Jahre später machten sich in Oberösterreich wieder einige Fanatiker daran,

die "Zeitbarriere" (d.h. die faktische Unmöglichkeit technisch Höherwertiges als den

Erwerb von ZEITDATEN zu finden) zu durchbrechen und mit genagelten Stiefeln auf

dem Patentwesen aufzutreten... darüber ein anderes Mal...

 

 

Zur Vorgeschichte: "Eric`s Zeitmaschine" (nicht mehr online !)

 

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Viele, die das lesen oder bereits gelesen haben, werden denken:

Warum konnte so etwas passieren?

 

Warum ist jemand, der Erfindungen machte, über wichtige Patente

verfügte, bedeutende Forschungs- und Entwicklungsarbeit selber

finanzierte und durchführte, NICHT imstande seine Rechte durchzusetzen?

Warum nimmt ihm die Gesellschaft diese Rechte? Warum unterstützt

sie seine Bemühungen nicht, warum anerkennt sie ihn nicht?

 

Ja - manche werden sich sogar fragen:

Bildet er sich das alles womöglich ein?  Ist es nicht ein Zeichen

von Schwäche, oder vielleicht sind seine Patent gar nix wert usw.

 

Viele werden auch sagen: Wenn es nicht einmal mit einem SOLCHEN

PATENTRECHT möglich war, Kapital aus seinen innovativen Bemühungen

zu schlagen, wie soll es dann heutzutage einem Erfinder gelingen,

sich selbständig zu machen, wo die Bedingungen noch VIEL SCHWIERIGER

sind als vor 20 Jahren?

 

Ich versuche hier, ALLE  Beweismittel auf den Tisch zu legen.

Hier werden keine Vermutungen aufgestellt - hier sprechen NUR

Fakten, Belege, Fotos, Urkunden.

 

Der Leser möge sich selbst ein Bild über die Realität machen!

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1978: Der Beginn der Sensor Timing Projekte

Grundsätzliches: Was ist ein Patent?  Ganz kurz:

-  Ein Patent ist ein technisches Schutzrecht, das für eine Erfindung zur Sicherung bestimmter

    Monopolrechte an einer technischen Lehre verliehen wird.  Wird ein Patent erteilt, erhält der

    Patentanmelder das Patentdokument.

-  Das Patentdokument besteht allgemein aus 3 Teilen: Der Beschreibung, den Zeichnungen und

    den Patentansprüchen.

- Die semantischen Formulierungen der Patentansprüche grenzen den Schutzumfang eines

    Patentes ein (= was "unter das Patent fällt") und bestimmen seinen Wert in der Folge, denn:

-  Alles, was innerhalb des Schutzumfanges des Patents liegt, kann der Patentinhaber benutzen,

    herstellen und in Verkehr bringen; oder bzw. kann der Patentinhaber einem Dritten verbieten zu

    benutzen, herzustellen oder in Verkehr zu bringen.

-   Die Interpretation dessen, worauf sich das Patent erstreckt ( bzw. "was unter das Patent fällt"),

     steht nicht nur einem Experten bzw. Patentanwalt zu, sondern klarerweise auch dem Patentinhaber.

     Aber um glaubwürdig zu sein, muss er sich Expertenwissen aneignen und Entscheidungen der

     Patentämter bei Prüfungsverfahren und Patenterteilungen kennen.

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Soweit, so gut.

 

Ich hatte also bereits Anfang der 70er-Jahre eine Idee. Nämlich die benötigte Zeit

("Verstreichzeit") für eine Bewegung AUF DEM BEWEGTEN OBJEKT  zu

messen, und nicht DISTANZIERT davon (mit Lichtschranken u. dgl.)

 

Diese Erfindung war MEHR als nur PATENTWÜRDIG. Sie war sensationell. Mir ist das

von unzähligen Leuten bestätigt worden. Jeder halbwegs technisch Bedarfte wird

mir beipflichten: Er wäre selber zum Patentanwalt gegangen, hätte er eine solche

Idee gehabt...

 

   Ich hatte also im Dezember 1977 meine Patentanmeldung "Zeitmess- und Anzeige-

Vorrichtung" beim österr. Patentamt eingereicht; später auch beim DP und beim

US- Patentamt ("device for measuring and indicating the time between the reception

of first and second airborne signals")
 

Beschreibung und Zeichnungen der zur Erteilung gelangenden Patentdokumente siehe:

http://www.sensortime.com/US4245334.htm

http://www.sensortime.com/AT366834.htm

 

Sehen wir uns das US-Patent mal näher an, wo Patentanspruch 1)*  im zuletzt erteilten Patent

US4245334 (Bieramperl) wie folgt lautet:  (der ursprüngliche Anspruch 1)* lautete anders,

aber dazu kommen wir noch...)*

 

 

1. A system mounted on a vehicle for measuring and indicating the time required for a movement from a first location to a second location spaced from the first location, said system comprising:

  • a first transmitter located at said first location and adapted to transmit a first energy signal;

  • a second transmitter located at said second location and adapted to transmit a second energy signal;

  • an electronic stopwatch for delivering clock signals;

  • a memory coupled to said watch for receiving and storing said clock signals;

  • display means coupled to said memory means for providing a visual indication of the clock signals stored by said memory;

  • an energy signal receiver having a sensor for receiving said first and second energy signals;

  • a start switch for coupling the output of said receiver to the input of said stopwatch and responsive to said first energy signal, so as to turn on said watch to provide clock signals; and

  • a stop switch for coupling the output of said receiver to the input of said stopwatch and responsive to said second energy signal, so as to turn off said watch and terminate the clock signals.

 

Aus den Patentansprüchen ("claims") geht also klar hervor, dass weder Länge der

Strecke, noch Art des "transmitter", noch Art des abgegebenen "energy signals",

noch Art der "electronic stop watch" (= timer), noch art des verwendeten "memory",

noch Art der Anzeige (display) noch Art des "start switch" oder "stop switch" noch

Art des SENSORS  definiert sind.

 

Was heißt das?

 

Jedes Produkt, das diese Merkmale in irgendeiner Weise aufweist, fällt unter das

Patent. Das ist für jeden Patentexperten sonnenklar. Auch ein Produkt, das am

besagten memory KEIN "visual indication" bereitstellt, sondern den Speicher

benötigt, um Datenverarbeitungen verschiedenster Art auszuführen, fällt

unter das Patent - allerdings nicht zu 100%, sondern nur zu 80. Deswegen müssten

sie auch Lizenzgebühren zahlen, wenn alles mit rechten Dingen zugeht. Alles klar?

 

Beispiel: Sehen wir uns einen digitalen CamCorder an.

Warum?

 

Er verfügt zuerst mal über einen SENSOR. Das ist ein sogenannter "CCD-Sensor",

(charge coupled display), der das auftreffende Licht detektiert (daher = Sensor!) und in

elektrische Signale umwandelt. Also: Merkmal 1 vorhanden.

 

Es gibt aber auch Transmitter. Sie glauben es nicht? Doch, doch.

JEDE photonen-emittierende Entität bzw. Struktur, entlang sich der der CamCorder

beim Filmen bewegt, ist ein Transmitter, der "energy signals" aussendet. Alsdann:

Merkmale 2 und 3 vorhanden.

 

Jetzt wird Mancher einwenden und sagen: Na, und wo ist die elektronische Stoppuhr, der

Speicher ("memory") und wo sind die Start/Stopp-Schalter ("switches") um die Verstreichzeit

("time required for a movement from a first location to a second location") zu messen?

Ganz einfach:

Würden die Bewegungen NICHT zeitlich exakt digital erfasst und zwischen-gepeichert,

gäbe es Tohuwabohu am Bild-Datenträger. Also MÜSSEN die Verstreichzeiten zwischen

aufeinander folgenden externen Photonenquellen digital gemessen und gespeichert werden.

Daran geht kein Weg vorbei. Dass die besagten "start-stop-switches" nicht mechanisch

oder elektrisch ausgeprägt sind, sondern ihre Aufgabe softwaremäßig vollbringen, ändert

an den Tatsachen nichts. Und das, was der Betrachter am LCD-Monitor, dem Mäuse-Kino,

anschaut, sind eigentlich visualisierte Verstreichzeiten. Capito? Demnach:

Merkmale 4, 5 und 6 vorhanden

 

Und dass das System auf einem Vehikel angebracht ist, und sich bewegt, braucht wohl

nicht näher ausgeführt zu werden...

 

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1977 hatte ich zwar noch keine Ahnung vom digitalem CamCorder, aber ich wusste, dass mein

System universell anzuwenden ist. Es war mir bereits klar, dass man, wenn man die

Verstreichzeit (elapse time) digital on-board erfassen konnte, ebenso alle anderen physikalischen

zeitabhängigen Größen sensorisch ableiten kann. Ebenso wusste ich, dass die Weise des

Patentanspruchs beliebig iterativ und rekursiv anwendbar war. Ich bat daher den damaligen

Patentsachbearbeiter meines damaligen Arbeitgebers, Anton Burger, der mir bei der Abfassung

und Anmeldung half, die Patentansprüche so breit als möglich zu formulieren. Nach dem Ausscheiden

Burgers aus der Firma im Jahre 1980 half mir der Prüfer des Patentamts, einen ausreichend

umfassenden Patentanspruch beim österreichischen Patent Nr. AT 366 834 zu formulieren.

 

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* WICHTIG:

 

Als ich 1979 meinen Linzer Patentanwalt Heiner Hübscher mit der Anmeldung in den USA

beauftragte, sah der beim USPTO eingebrachte Patentanspruch 1) übrigens ähnlich aus wie

im österr. Patent AT366834. Die über den US-Anwalt Kurt Kelman eingereichte ursprüngliche

Patentanmeldung ist Gott sei Dank in der Zwischenzeit - nach langer Suche - wieder gefunden

worden.

Das ursprünglich erteilte Patent enthielt den Anspruch 1) in der gewünschten Version !

 

Hier der ursprüngliche Anspruch 1) ---> siehe Link zur orig. ursprüngl. Einreichung!

 

What is claimed is:

 

1) A device for measuring and indicating the time between reception of first and second

    airborne signals, comprising

 

     -  an electronic watch for delivering clock signals

 

      -  indicating means adapted to receive said clock signals and to give an indication

       corresponding to the clock signals thus received

 

      - a sensor for receiving said first and second airborne signals

 

      - a start switch arranged to connect said indicating means to said stop watch for the

        reception of said clock pulses from said stop watch by said indicating means in response

        to the reception of said first airborne signal by said sensor, and

 

     - a stop switch arranged to disconnect said indicating means from said stop watch in response

        to the reception of said second airborne signal by said sensor

 

 

Das Original-Dokument, das am 13. Jänner 1981 zur Erteilung kam, ENTHIELT diesen

Originalanspruch 1.

Es wurde mir aber GESTOHLEN und (vermutlich 1985) durch ein Duplikat mit zuvor o. g.

Patentanspruch ausgetauscht.

 

Außerdem sollte meine US-Patentanmeldung auch eine Zeichnung eines Fahrzeuges

enthalten (s. Bild). Mein Wunsch wurde von meinem Linzer Patentanwalt NICHT erfüllt

(oder einfach "vergessen??") - die Folge war, dass ein Erfinder namens A. R. Hocken

3 Jahre später ein US-Patent erhielt, die sich fast zu 100% mit meiner Erfindung deckt,

und nie und nimmer hätte erteilt werden dürfen (vom europäischen Patentamt wurde er

abgelehnt!). Dies blieb übrigens nicht der einzige Fall...

 

Mehr darüber im:

PATENTDIEBSTAHL- Thread (1985 - 1987) mehr, siehe Link

     (Ende 2007 vollständig verfügbar!)

Die Hocken-Dokumentation

besonders wichtig und interessant:

Wann und wie kam der Chip auf den Laufschuh? DIE ARMSTRONG-DOKUMENTATION

und der Überhammer:

DIE RIEDER & SCHWAIGER - TRAGÖDIE

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Von Anfang an beabsichtigte ich, mir ein Standbein im SPORTBEREICH aufzubauen

bevor ich mich mit anderen Anwendungen meines Patentes (Messtechnik, Telematik etc.)

in der Industrie befassen würde. Ziel war es zunächst, eine profitable eigene Firma auf

die Beine zu stellen.

 

Die naheliegendste und am raschesten zu realisierende Anwendungs- Version wäre

die Rundenzeit-Anzeige im Motorsport gewesen. Die schien mir aber zu einfach, zu trivial.

Ich wollte unbedingt ein Gerät entwickeln, das unter schwierigen Umweltbedingungen

einwandfrei arbeitet, und nahm langwierige Forschungs- und Entwicklungsarbeit in

Kauf (selbst finanziert !).

 

Ich entschloss mich, den automatisch auslösenden, mitlaufenden Timer am Ski in die

Realität umzusetzen! Bereits im Mai 1984 hatte ich einen allerersten Prototyp fertig,

von dem es allerdings kein  Foto gibt.

 

 

Hier das SRCT-Prinzip:

   

 

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